Jan Wilhelm, wie gehst du mit einer Krise um?

Bei "drei Fragen an" sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten über die Themen Krise und Hilfe. Dabei geht es auch um eigene Erfahrungen.

krisenchat.de

Heute spricht Jan Wilhelm. Der Web-Owner und CTO von krisenchat.de spricht offen über sein Krisenmanagement und hat für alle, die ein Projekt starten möchten, einen besonderen Tipp.

1. Jan, wie gehst du mit einer Krise um?

Ich spreche darüber mit Freunden und meiner Familie, um verschiedene Blickwinkel zu erhalten. Ich schlafe auch eine Nacht drüber und mache einen Spaziergang. Die Bewegung und die frische Luft tun mir gut und ich sortiere dabei meine Gedanken. Ich besuche auch ab und zu einen Coach/Psychotherapeuten, um über tiefgründigere Themen, die mich beschäftigen, zu reden. Das ist sehr wertvoll für mich und hilft mir sehr.

2. Was war bei krisenchat.de deine bisher größte Herausforderung?

Meine größte Herausforderung war und ist die Skalierung von krisenchat.de – von anfangs 40 Ehrenamtlichen zu mittlerweile rund 250. Sowohl strukturell als auch intern, wir sind mittlerweile ein großes Team – das ist ein komplett neue Dimension für mich. Vor allem die Kommunikation ist hier wichtig.

3 Fragen an Kai Lanz

3. Du kümmerst dich um den technischen Hintergrund bei krisenchat.de. Hast du Tipps für junge IT-Profis, die ein Projekt starten wollen?

Wenn du ein Projekt beginnen möchtest, habe ich einen Tipp für dich: „perfect is the enemy of done“ - wir sind mit dem Prototyp für krisenchat.de bereits nach zwei oder drei Wochen gestartet. Bring dein Projekt möglichst schnell an echte Menschen, um es zu testen und Feedback zu sammeln – das katapultiert dich nach vorne. Natürlich hätten wir noch viele tolle Dinge zum Start programmieren können, aber wir wollten schnell online sein. Echtes Feedback hilft uns dabei, zu erfahren, was die Nutzer:innen wirklich möchten.

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