Vivian Cole, wie gehst du persönlich mit Krisen um?

Bei "drei Fragen an" sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten über die Themen Krise und Hilfe. Dabei geht es auch um eigene Erfahrungen.

krisenchat.de

Vivian Cole setzt sich für Mental Health ein und spricht auf ihren Social-Media-Kanälen über die psychische Gesundheit. Wir haben ihr drei Fragen gestellt.

1. Was würdest du Leuten raten, die sich in einer ähnlichen Situation, wie du damals, befinden?

Wenn ich in einer Krise stecke, muss ich erstmal alles komplett zulassen, was ich denke und was ich fühle. Gegebenenfalls weine ich mich dann auch einmal aus. Ansonsten meditiere ich sehr viel und schreibe mir meine Gedanken auf. Ich versuche, darauf zu vertrauen, dass sich ein Weg öffnen wird, dass diese Krise bald vorbei ist. Mir helfen da auch sehr meine Familie und meine Freunde.

2. Warum ist es dir wichtig, zu helfen?

Zum einen war ich schon immer ein Mensch, der versucht hat, da zu sein und zu helfen, wenn ich gesehen habe, dass jemand Hilfe braucht. Ansonsten auch durch meine eigenen Erfahrungen. Ich habe selbst mitbekommen, wie es ist, wenn man übersehen wird, wenn man nicht beachtet wird. Natürlich ist es mir dann umso wichtiger.

3. Was würdest du jemandem raten, der in einer Krise steckt?

Sprecht auf jeden Fall darüber. Ob ihr euch dem Hausarzt anvertraut, einem Familienmitglied, einem Freund oder einer Freundin. Es ist super wichtig, sich jemandem anzuvertrauen und zu öffnen. Nicht nur damit die eigene Last ein bisschen kleiner wird, sondern damit man zusammen die geeigneten nächsten Schritte einleiten kann, zum Beispiel professionelle Hilfe.

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