Natascha Ochsenknecht, wie gehst du mit einer Krise um?

In unserer neuen Reihe "drei Fragen an" sprechen wir mit spannenden Persönlichkeiten über die Themen Krise und Hilfe. Dabei geht es auch um eigene Erfahrungen.

krisenchat.de

Heute sprechen wir mit Natascha Ochsenknecht. Die 55-Jährige setzt sich dafür ein, sexuellen Missbrauch an Kindern härter zu bestrafen. Sie hat vor ein paar Wochen eine change.org-Kampagne gestartet und damit innerhalb kürzester Zeit über 250.000 Unterschriften für die Kriminalisierung von Kindesmissbrauch gesammelt. Sie selbst ist betroffene Mutter. Wir durften ihr drei Fragen stellen.

Natascha, wie gehst du persönlich mit einer Krise um?

Tatsächlich legt sich bei mir automatisch ein Schalter um. Ich bleibe immer ruhig und weiß, was im nächsten Schritt zu tun ist. Das liegt irgendwie in meiner Natur, denn ich habe schon sehr viel in meinem Leben erlebt und weiß, wie ich reagiere.

Warum ist es dir wichtig, zu helfen?

Das liegt in meiner Natur und ich habe sehr viel Energie, um an die Basis zu gehen und alles möglich zu machen, was Menschen brauchen, damit es denen irgendwann wieder besser geht.

Was würdest du jemandem raten, der von einem Missbrauch in seinem Umfeld erfährt?

Wenn man von einem Missbrauch erfährt, sollte man das sofort ernst nehmen und nicht nachfragen, ob man sicher ist, denn sie*er schämt sich dafür. Dann würde ich sofort die Polizei kontaktieren.

Du willst Natascha auch unterstützen? Hier kannst du die Petition unterzeichnen.

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