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Drei Tipps für den Umgang mit einem gestressten Umfeld

In diesem Artikel erklären wir nicht nur, warum ein geeigneter Umgang mit Stress wichtig ist, sondern geben dir auch 3 Tipps, um für dich Erholung zu schaffen.

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Mehr Informationen zum Thema Stress in allen Lebenslagen findest du auf der Website der BARMER.

Nadiye Besir

Kennst du das auch? Die Eltern hetzen von einem Termin zum nächsten und du bist mittendrin. Deine Eltern sind in Zeitnot und du hast Stress mit deiner Lieblingsperson und möchtest gerne darüber reden, findest aber kein offenes Ohr? In diesem Artikel erklären wir nicht nur, warum ein geeigneter Umgang mit Stress wichtig ist, sondern geben dir auch 3 Tipps, um für dich Erholung zu schaffen.

Hat Stress denn Vorteile?

Natürlich! Stress gibt es schon seit wir Menschen existieren. Das hat uns aufmerksamer gemacht, damit wir wissen, wo Gefahr lauert, um vor unseren Feinden fliehen zu können oder aber auch in Kampfbereitschaft zu gehen. In unserem Körper werden dann Hormone ausgeschüttet, sogenannte Stresshormone. Diese Hormone veranlassen, dass deine Atmung schneller und dass dein Herzschlag beschleunigt wird. Der Blutdruck steigt und deine Muskeln bekommen mehr Sauerstoff, als wenn sie entspannt sind. Und alles was gerade nicht gebraucht wird, wird heruntergefahren. Das hat zur Folge, dass die Konzentration zwar hoch ist, aber du an nichts anderes denken kannst.

Wenn danach Erholung eintritt und du dich entspannst, so kommt alles wieder ins Gleichgewicht. Dann hat Stress den Vorteil, dass du produktiver, konzentrierter und belastbarer warst. Doch wenn Stress zum Dauerzustand wird, kann deine Gesundheit darunter leiden.

Stress in der Familie

Die gesellschaftlichen Anforderungen an deine Eltern sind oft sehr hoch. Sie möchten allen Terminen und Pflichten die gleiche Aufmerksamkeit geben und immer noch genügend Zeit für dich haben.

Viele Kinder leiden häufig unter der regelmäßigen und zeitlichen Belastung, ohne dass die Eltern etwas mitbekommen. Wie genau erkennst du also, ob der Stress deiner Eltern auch dich belastet?

Was macht der Stress also mit dir?

Es ist unangenehm, nervig und du kannst dich nicht konzentrieren. Der Kopf ist einfach voll mit lauter Gedanken über die unterschiedlichsten Dinge. Damit lässt sich Stress gut beschreiben. Auch Kinder haben schon regelmäßige Beschwerden wie Einschlafstörungen, Bauch- oder Kopfschmerzen - laut dem aktuellen Arztreport der BARMER sind sogar immer mehr Kinder und Jugendliche in psychotherapeutischer Behandlung. Aber auch Nervosität, Angst, Lustlosigkeit und der Wunsch allein zu sein gehören ebenfalls zu dem, was Stress mit dir machen kann.

Tipp 1: Sprich offen über deine Gedanken und Gefühle

Dein gesundheitliches Wohlbefinden liegt in der Verantwortung deiner Eltern und sollte oberste Priorität haben. Suche das Gespräch mit deinen Eltern und erkläre ihnen offen und ehrlich, dass du unter ihrem Stress mitleidest und finde mit ihnen gemeinsam Möglichkeiten oder Kompromisse, den Alltag etwas entspannter zu gestalten. Das könnte zum Beispiel sein, dass regelmäßig Familienzeiten stattfinden beim gemeinsamen Kochen oder bei einem Ausflug.

Deine Gedanken und Gefühle sind real und sollten ernstgenommen werden.

Tipp 2: Lerne „Nein“ zu sagen

Auch du hast einen stressigen Alltag mit der Schule oder deiner Ausbildung und brauchst regelmäßige, effektive und entspannte Pausen. Wenn du aber die Aufgaben deines Umfeldes mitübernehmen musst, kommst du selbst nicht dazu, deinen Körper ins Gleichgewicht zu bringen.

Es ist okay, „nein“ zu sagen und Aufgaben abzulehnen oder auch an jemand anderen abzugeben.

Tipp 3: Hab deine Stärken im Blick

Gerade in Stresssituationen haben wir eher unsere Schwächen als unsere Stärken im Blick. Dann sitzen wir da und verzweifeln, weil wir Aufgaben nicht nach unseren Erwartungen bearbeiten können. Sind wütend darüber, dass die Konzentration nicht so funktioniert, wie wir es möchten. Wir verlieren uns dann in einem Gedankenkarussell und ignorieren das, was wir gut können.

 Jeder von uns ist mit Stärken geboren. Nimm dir die Zeit herauszufinden, welche Stärken du hast und wie du die für dich nutzen kannst. Seine Stärken zu kennen, kann hilfreich sein mit meinem stressigen Umfeld umzugehen und kann das Stress empfinden reduzieren.

 Wenn du aber trotzdem das Gefühl hast, dass dir alles zu viel ist und du das Bedürfnis hast, jemanden außerhalb deines Umfeldes nach Unterstützung, Tipps oder Ratschlägen zu fragen, kannst du dich jeder Zeit bei krisenchat melden.

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